News & Presse

Deutlich spürbare Belebung der Bayerischen Landeshauptstadt – Wichtiges Signal für die Messe-, Kongress- und Veranstaltungswirtschaft

München, 12.09.2021 – Positive Signale für die Tourismusbranche: Die IAA Mobility mit Ihren mehr als 500 Ausstellern aus 25 Ländern hat einen wichtigen Impuls für den Tourismus in München gesetzt. „An den sechs Messetagen haben wir eine deutlich spürbare Belebung der Bayerischen Landeshauptstadt erleben dürfen“, freut sich Michael Höflich, Geschäftsführer der Tourismus Initiative München (TIM e.V.). Bewährt habe sich vor allem das offene Konzept, bestehend aus Summit, Conference und Open Spaces in der Münchner Innenstadt: Nach dem Motto „Raus aus den Messehallen, rein in die Stadt“ haben demnach nicht nur die Hotellerie und die Gastronomie von der neugestalteten IAA profitiert, sondern auch der Einzelhandel und viele weitere touristische Leistungsträger und Freizeiteinrichtungen. „Zehntausende Gäste konnten sich in den vergangenen Tagen mitten in der schönsten Stadt Deutschlands friedlich und begeisternd über die Mobilität von Morgen informieren“, so TIM-Geschäftsführer Michael Höflich. „Die IAA Mobility hat zahlreiche nationale sowie internationale Aussteller und Besucher mitten ins Herz der Stadt gebracht und hat damit ideale Anknüpfungspunkte zum lokalen Tourismus und örtlichen Unternehmen geboten.“

Gleichzeitig war die IAA auch ein wichtiges Signal für die Münchner Messe-, Kongress- und Veranstaltungswirtschaft. Die IAA Mobility ist die erste große internationale Veranstaltung, die in München seit Ausbruch der Pandemie stattfand. „Eine Messe, die sich nicht nur in geschlossenen Hallen abspielt, sondern im öffentlichen Raum der Stadt, stellt an das Sicherheits- und Hygienekonzept natürlich besondere Anforderungen“, so TIM-Geschäftsführer Michael Höflich. „Die IAA hat hier auf eindrucksvolle Weise gezeigt, wie mit wohldurchdachten Maßnahmen auch internationale Großveranstaltungen sicher und erfolgreich durchgeführt werden können.“ Der sogenannte MICE-Bereich (Meetings, Incentives, Conventions, Exhibitions/Events) hat für den Städtetourismus in München vor der Pandemie mit mehr als einem Drittel der Ankünfte und Übernachtungen eine bedeutende Rolle gespielt. „Tagungen, Kongresse und Messen sind extrem wichtige Wirtschafts- und Wachstumsfaktoren für die Stadt München“, erklärt Michael Höflich. „Die IAA Mobility hat dabei eindrucksvoll gezeigt, dass Präsenzveranstaltungen eine glänzende Zukunft haben: Persönliche Begegnungen und Kommunikation sind durch reine Onlineformate nicht zu ersetzen.“

Die Tourismus Initiative München als Organisation der Tourismuswirtschaft in der Bayerischen Landeshauptstadt hat die IAA Mobility in mehrfacher Hinsicht unterstützt, unter anderem als offizieller „Supporting Partner“ sowie als Mitglied der Initiative „Ja zur IAA“ auf Initiative des ADAC Südbayern. „Ohne Mobilität gibt es keinen Tourismus“, erläutert Michael Höflich. „Beweglichkeit und Unabhängigkeit sind elementare Bedingungen für den Tourismus, ob für die Fernreise oder den Tagesausflug.“

Willkommensaktion von Kultur- und Freizeiteinrichtungen, Einzelhandel und Gastronomie in München

#münchenistwiederda: Unter diesem Motto bieten rechtzeitig zum Beginn der städtischen Aktion „Sommer in der Stadt“ zahlreiche Kultur- und Freizeiteinrichtungen, der Einzelhandel und die Gastronomie in München besondere Willkommensangebote für alle Besucher der Stadt. Mit der Gemeinschaftsaktion #münchenistwiederda wollen die Tourismus Initiative München (TIM e.V.), CityPartner München und BHG DEHOGA Kreisstelle München in Abstimmung mit dem Referat für Arbeit und Wirtschaft die Münchnerinnen und Münchner sowie das Umland das Leben in der Stadt wieder neu entdecken lassen. Im Rahmen der Aktion vom 16. Juli bis zum 25. Juli 2021 bieten zahlreiche Partner Vergünstigungen, Gratisangebote und Verlosungen.

Wir laden Sie hiermit herzlich ein zu unserer Pressekonferenz, bei der Ihnen die Vertreter der Initiatoren die Hintergründe der Aktion erläutern:

  • Anna Kleeblatt, Vorstandsmitglied Tourismus Initiative München (TIM) e.V.
  • Daniela Ziegler, Kreisgeschäftsführerin München BHG DEHOGA
  • Wolfgang Fischer, Geschäftsführer CityPartner München
  • Clemens Baumgärtner, Referent für Arbeit u. Wirtschaft der Landeshauptstadt München
  • Benedikt Brandmeier, Leiter Geschäftsbereich Tourismus, Veranstaltungen, Hospitality Referat für Arbeit und Wirtschaft der Landeshauptstadt München

Anwesend sein werden außerdem ausgewählte Vertreter teilnehmender Partner der Aktion wie z.B. der Tierpark Hellabrunn, TimeRide München, SeaLife und YourMunichTour.

„#münchenistwiederda“
Pressekonferenz inkl. Foto- & Videotermin
Donnerstag, 15.07.2021, 09.00 Uhr bis 10.00 Uhr
Museum of Urban and Contemporary Art (MUCA)
Hotterstraße 12, 80331 München


Für eine Teilnahme bitten wir Sie um Rückmeldung per E-Mail an Petra Wähner bis spätestens Montag, 12. Juli 2021 unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

„Tapetenwechsel 2021“: Unter diesem Motto können die Münchnerinnen und Münchner ebenso wie die Bewohner des Umlands auch in diesem Jahr für einen attraktiven, deutlich reduzierten Zimmerpreis eine Nacht in einem Hotel in München verbringen - vom Familienhotel bis zu Häusern der Luxusklasse. Nach den langen Monaten der Pandemie wollen die Tourismus Initiative München (TIM e.V.), die Munich Hotel Alliance (MHA) sowie BHG DEHOGA Kreisstelle München mit der Gemeinschaftsaktion rechtzeitig zum Start in den Sommer allen Erholungssuchenden einen Kurzurlaub in der eigenen Stadt ermöglichen.

Ab 10.00 Uhr erläutern Ihnen die Vertreter der Initiatoren die Hintergründe der Aktion:

  • Birgit Häffner, Sprecherin Munich Hotel Alliance (MHA)
  • Martin Stürzer, stv. Kreisvorsitzender München des DEHOGA Bayern
  • Bastian Baumann, Director of Sales & Marketing, Andaz Munich Schwabinger Tor

Ab ca. 10.45 Uhr bieten wir Ihnen die Möglichkeit für Fotos bzw. Videoaufnahmen in einem Zimmer des Hotels Andaz Munich bzw. für individuelle O-Töne und Interviews.

PRESSEKONFERENZ „TAPETENWECHSEL 2021“ INKL. FOTO- & VIDEOTERMIN

Mittwoch, 23. Juni 2021
10.00 Uhr bis ca. 11.00 Uhr
Hotel Andaz Munich Schwabinger Tor, M’Uniqo Rooftop Bar (12. Etage)
Leopoldstraße 170, 80804 München

Für eine Teilnahme bitten wir Sie um Rückmeldung per E-Mail an Petra Wähner bis spätestens Dienstag, 22. Juni 2021, 12.00 Uhr unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Konkrete Vorschläge für ein pragmatisches, dezentrales Öffnungskonzept – Voraussetzung: „Für jede*n Bürger*in an jedem Tag einen Schnelltest.“

Öffnungsperspektiven für München: Mehrere Kultur- und Wirtschaftsverbände fordern nach der Absage der Bewerbung Münchens als Schnelltest-Modellstadt eine eigene Test- und Öffnungsinitiative der Bayerischen Landeshauptstadt. „Sobald es dauerhaft wärmer wird, werden die Bürgerinnen und Bürger wieder zu vielen Tausenden den öffentlichen Raum nutzen, ob mit oder ohne Teststrategie“, erklärt Anna Kleeblatt, Vorstandsmitglied im Verband der Münchener Kulturveranstalter und in der Tourismus Initiative München. „Wir appellieren deshalb dringend an die Münchner Stadtspitze, sich unabhängig von Modellprojekten der Staatsregierung für eine umfassende kommunale Teststrategie einzusetzen und schnellstmöglich eine städtische Koordinationsstelle auf den Weg zu bringen.“ Dies ist auch deshalb geboten, weil im Einzelhandel ab 12. April bei einer Inzidenz zwischen 100 und 200 Click & Meet mit einem negativen Test möglich sein wird.

Mit einer umfassenden Teststrategie sollen sowohl Aktivitäten im öffentlichen Raum wie beispielsweise Besuche von Außengastronomie oder Open-Air-Veranstaltungen und die Teilnahme an Veranstaltungen in Theatern, Konzertsälen und Kinos vorbereitet werden. Gemeinsam haben der Verband der Münchener Kulturveranstalter, die Tourismus Initiative München, die Munich Hotel Alliance, CityPartnerMünchen, der Bayerischer Hotel und Gaststättenverband DEHOGA Bayern Kreisstelle München, die Münchner Innenstadtwirte sowie die IHK München und Oberbayern, die Handwerkskammer für München und Oberbayern und der Handelsverband Bayern HBE einen Forderungskatalog für ein pragmatisches, dezentrales Öffnungskonzept erarbeitet.

 

Voraussetzung dafür ist eine flächendeckende, alltagstaugliche und preiswerte Verfügbarkeit von Corona-Schnelltests. „Idealerweise kann die Stadt jeder Bürgerin und jedem Bürger an jedem Tag das Angebot eines Schnelltests machen“, so Barbara Mundel, Intendantin der Münchner Kammerspiele. „Gleichzeitig würden verantwortbare Öffnungen im Kulturbereich und im Gastgewerbe den Münchnerinnen und Münchnern sofort mehr Lebensqualität zurückbringen.“

Die Forderungen der Verbände:

  • Umsetzung einer einheitlichen kommunalen Teststrategie, damit sich nicht jeder Betrieb selbst um ein Test-Szenario vor dem Geschäft oder Lokal, dem Museum oder Hotel kümmern muss.
  • Dezentrale Lösung über sog. Remote-Testing mit zahlreichen Teststationen in der Stadt und im Umland.
  • Assistierte Selbsttests als weitere Testmöglichkeit integrieren
  • Gültigkeit des Tests für alle beteiligten Bereiche: Hotellerie, Gastronomie, Einzelhandel, Kultur- und Freizeiteinrichtungen.
  • Web-basierte Portallösung mit Schnittstellen (nicht nur eine einzige App), ein zertifizierter digitaler Stempel muss Pflicht sein.
  • Einrichten einer Koordinationsstelle der Stadt: Ermitteln der notwendigen Kapazitäten an Testeinrichtungen und Tests (Minimum 100.000 Test pro Tag) und Kooperation mit dem Landkreis München und dem Umland.
  • Bereitstellung bzw. Finanzierung von kostenlosen Tests und Teststationen durch die Landeshauptstadt München
  • Modelltag, um Abläufe zu testen und durchzuspielen, wie bspw. der Datenverkehr funktioniert, anschließend zweiwöchige Testphase mit ausgewählten Branchen und Betrieben, im Anschluss Einbeziehung weiterer Branchen.

Alleine die Tourismusbranche in München generiert rund 8,6 Mrd. Euro jährliche Bruttowertschöpfung, ist Arbeitgeber für mindestens 180.000 Menschen und trägt maßgeblich zu einer erfolgreichen und nachhaltigen Entwicklung der Stadt München bei. „München ist der Motor für den Tourismus in ganz Bayern“, so Michael Höflich, Geschäftsführer der Tourismus Initiative München. „Unsere vielfältige Branche ist im Hinblick auf Steuereinnahmen und die Zahl der Arbeitsplätze nicht nur systemrelevant, wir sind vor allem auch bereit, aktiv an der Konzeption und Umsetzung einer kontrollierten Konzeptöffnung mitzuwirken.“

Appell an Politik in München: Vertrauen in Bürger*Innen und Betriebe

„Angesichts der andauernden Schließung unserer Branche erwarten wir von der Politik alles dafür zu tun, dass die unverschuldet in Not geratenen Betriebe eine Chance zum Überleben haben und keinen Tag länger als gesundheitspolitisch geboten, geschlossen bleiben“, erklärt Daniela Ziegler, DEHOGA-Kreisgeschäftsführerin München. „Wie Umfragen zeigen, wünschen sich die Bürgerinnen und Bürger nichts mehr als wieder in Gasthäuser zu gehen. Unsere Gastgeber haben hierfür mit allen verfügbaren Instrumenten ihre Hotels und Gastronomiebetriebe bereits 2020 für Gäste und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sicher gemacht. Zusätzlich sollten nun Testen und Impfen den Bürgerinnen und Bürgern wie auch den Gästen unserer Landeshauptstadt die Türen für das bayerische Lebensgefühl und die berühmte Wirtshauskultur wieder zeitnah öffnen!“

Ins gleiche Horn stößt der Hauptgeschäftsführer des Bayerischen Handwerkstags Dr. Frank Hüpers, der darauf hinweist, dass sich zahlreiche Betriebe aus dem Lebensmittelhandwerk darauf spezialisiert haben, die Gastronomie zu beliefern: „Bäcker, Metzger und Konditoren aber auch unsere Braumeister warten dringend auf einen Neustart der Gastronomie, um ihre in Kurzarbeit geschickten Mitarbeiter wieder an den Arbeitsplatz zurückholen zu können.“

„Wir bitten die Politik um Vertrauen in die Münchnerinnen und Münchner ebenso wie in die Betriebe, die in Verantwortung für Ihre Gäste und Mitarbeiter*innen keine fahrlässigen Schritte gehen würden“, appelliert Birgit Häffner, Sprecherin der Munich Hotel Alliance. „Haben Sie außerdem Vertrauen in die gemeinsam entwickelten Schutz- und Hygienekonzepte und in die neuen Möglichkeiten und Erkenntnisse, die uns vor einem Jahr noch nicht zur Verfügung standen - alle Bausteine für eine sichere und kontrollierte Öffnung sind vorhanden!“

„Beispielhaft für den Umgang mit Corona-Tests zur Erleichterung des Alltags könnten die ab nächster Woche gelockerten Regelungen für den Einzelhandel sein“, erklärt Peter Kammerer, stellvertretender Hauptgeschäftsführer der IHK für München und Oberbayern. Bei einer Inzidenz zwischen 100 und 200 dürfen Geschäfte ab dem 12. April „Click & Meet“ mit einem aktuellen negativen Corona-Test anbieten. „Wenn sich diese Praxis bewährt, sehen wir keinen Grund, warum dieses Verfahren nicht auch auf Kultur und Gastronomie ausgeweitet wird“, ergänzt Wolfgang Puff, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Bayern.

Kritik der Kultur- und Wirtschaftsverbände an Aussetzen der Modellregionen

Die Bewerbung der Stadt München als eine der Modellregionen, die bestimmte Bereiche des öffentlichen Lebens mit einem strengen Testkonzept hochfahren dürfen, war aufgrund der Größe vom Bayerischen Gesundheitsministerium abgelehnt worden. „Es ist für uns nicht hinnehmbar, dass die Zahl der Einwohner als einziges Kriterium bei der Auswahl als Pilotregion herangezogen wird“, so Wolfgang Fischer, Geschäftsführer von CityPartnerMünchen. „Mit dem vielfältigen Angebot an Einzelhandel und Gastronomie sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen ist München prädestiniert für ein umfangreiches dezentrales Testkonzept, um mittelfristig auch für Großstädte zu einer echten Perspektive und einer neuen Normalität zu kommen.“

Gleichzeitig kritisierten die Münchner Kultur- und Wirtschaftsorganisationen das von der Bayerischen Staatsregierung beschlossene Aussetzen der Modellprojekte. TIM-Geschäftsführer Michael Höflich: „Zum jetzigen Zeitpunkt, nach einem Jahr Pandemie, die Modellregionen nicht in eine mögliche Öffnungsstrategie für Kultur und Tourismus einzubeziehen, ist definitiv das falsche Signal an alle betroffenen Unternehmer, deren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Bürgerinnen und Bürger. Kontrollierte Konzeptöffnungen sind weitere Bausteine für ein vorsichtiges Leben in Normalität und keine unüberlegten Experimente.“

Pressemitteilung vom SEA LIFE München

Das SEA LIFE München hat ab dem 19.3.2021 wieder geöffnet.
Ab Freitag heißt es wieder Familienzeit und gemeinsamer Spaß in der Unterwasserwelt

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Bild: Vor allem auf die kleinen Gäste und ihre strahlenden Gesichter freut sich das SEA LIFE Team in München

Die Vorfreude im Team des SEA LIFE München ist riesig. Ab 19.3.2021 öffnen sich wieder die Türen in die artenreiche Unterwasserwelt. Mit dabei sind viele neue und bunte Tiere wie Mandarinfische, Fledermausfische und ein süßer kleiner Kugelfisch.

München, 16.3.2021.

Nach mehrmonatiger Schließung ist das SEA LIFE München ab 19.3.2021 wieder geöffnet.

Patrick Verbaast, General Manager des Großaquariums erklärt: „Wir freuen uns sehr, dass wir endlich wieder für unsere Gäste da sein dürfen. Das SEA LIFE lebt nicht nur durch unsere artenreichen Bewohner sondern auch durch unsere Besucher. Die Aussicht, Klein und Groß wieder zeigen zu können, warum die Meere so faszinierend sind, das ist ein tolles Gefühl und wir können es kaum erwarten.“

Er versichert: „Natürlich öffnen wir unter Berücksichtigung aller geltenden Schutzmaßnahmen und Vorschriften des Bayerischen Staatsministeriums. Wir möchten, dass sich unsere Besucher trotz der starken Einschränkungen sicher und wohl bei uns fühlen und das Unterwassererlebnis unbeschwert genießen können. Die Gesundheit und Sicherheit unserer Gäste und Mitarbeiter stehen natürlich an erster Stelle.“

Das biologische Team um Serdar Karagöz, Kurator des Großaquariums im Olympiapark, hatte in den letzten Wochen trotz Schließung Grund zur Freude. Die Haie und Rochen im Mittelmeerhafen haben zahlreichen Nachwuchs bekommen, den Meeresfans jetzt im Hai-Kindergarten bestaunen können. Die Kleinen sind nämlich in der Quarantäne gesund aus ihrem Ei geschlüpft und schon in die Ausstellung gezogen, wo sie ein putziges Bild abgeben.

Ein Eintritt ist nur mit vorgebuchten und datierten Onlinetickets möglich. Diese sind über die Homepage erhältlich. Jahreskartenbesucher können hier ebenfalls kostenfrei ein Zeitfenster für ihren Besuch reservieren. Vor Ort ist der Eintritt nur mit einer FFP2-Maske ohne Ventil gestattet. Die Öffnung ist natürlich jederzeit abhängig vom Inzidenzwert der Stadt München.

Um Menschenansammlungen zu vermeiden werden zunächst keine Schaufütterungen und Führungen angeboten.

Weitere Informationen zu Öffnungszeiten, Hygienekonzept und Tickets online unter www.sealife.de.

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Link zur Pressemitteilung


   

In die Berge will während der Pandemie jeder – nur wie geht man mit möglichen Nutzungskonflikten um? Am Beispiel Landkreis Miesbach diskutierten Politiker und Interessensvertreter Lösungsstrategien. In Zukunft wird eine Task Force, bestehend aus den Verbänden Tourismus Oberbayern-München (TOM) und Tourismus-Initiative München (TIM) sowie der Europäischen Metropolregion München (EMM), Ideen entwickeln, damit die Bewohner Münchens und der Alpenlandkreise wieder mehr Verständnis füreinander aufbringen und den berechtigten Interessen beider Seiten besser Rechnung getragen werden kann.

Das Thema ist altbekannt, gewann aber mit den Corona-Einschränkungen an Brisanz: Weil während der Pandemie das öffentliche Leben weitgehend heruntergefahren wurde, konzentrierte sich der Freizeitdruck auf einige touristische Hotspots in den Alpenlandkreisen – Nutzungskonflikte inklusive. Politiker aus Stadt und Land trafen sich daher digital zu einem Tagestourismus-Gipfel und waren sich dabei einig: Es geht nur miteinander, Stadt und Land brauchen sich gegenseitig. Menschen vom Land fahren gerne in die Stadt zum Einkaufen und zu Kulturveranstaltungen, Städter genießen wiederum gerne die Berge und Seen auf dem Land. Für die Zukunft sollen gemeinsam Lösungen entwickelt werden, um den unterschiedlichen Bedürfnissen gerecht werden zu können.

Zum Termin eingeladen haben Miesbachs Landrat Olaf von Löwis, Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter, sowie der Tourismus Oberbayern-München-Präsident und Landtagsabgeordnete Klaus Stöttner. Weitere Teilnehmer am Tagestourismusgipfel:

  • Ilse Aigner, Landtagspräsidentin und Stimmkreisabgeordnete
  • Alexander Radwan, Bundestagsabgeordneter
  • Katrin Habenschaden, 2. Bürgermeisterin Stadt München
  • Christoph Göbel, Landrat München
  • Josef Niedermaier, Landrat Bad Tölz-Wolfratshausen
  • Clemens Baumgärtner, Referent für Arbeit und Wirtschaft Stadt München
  • Vertreter des Wirtschaftsministeriums
  • Dr. Bernd Rosenbusch, Geschäftsführer MVV
  • Harald Gmeiner, Vorstand Alpenregion Tegernsee Schliersee
  • Christian Kausch, Geschäftsführer Tegernseer Tal Tourismus
  • Alexander Schmidt, Geschäftsführer Standortmarketing-Gesellschaft Landkreis Miesbach
  • Wolfgang Wittmann, Geschäftsführer Europäische Metropolregion München e. V.
  • Oswald Pehel, Geschäftsführer Tourismus Oberbayern-München e.V.
  • Helmut Käs, Vorsitzender von Tourismus Initiative München e.V.

Landrat Olaf von Löwis: „Wir stehen vor der Herausforderung, die verschiedenen Interessen von Stadt und Land zu vereinen – am besten so, dass es nur Gewinner gibt. Ausflügler haben es verdient, sich in unserem Landkreis wohlfühlen zu dürfen, genauso haben es aber auch die Einheimischen verdient, dass sie nicht mit Verkehrs-, Müll- und Toiletten-Problematik alleine gelassen werden. Ich bin froh, dass durch die Diskussion das Thema nun an der Stelle angekommen ist, wo es hingehört, nämlich auf überregionaler Ebene. Das ist kein Landkreis-Miesbach-Problem.“

Oberbürgermeister Dieter Reiter: „Mir ist wichtig, das Miteinander zu betonen. Denn die Stadt profitiert vom Land und das Land von der Stadt. Aber es geht nicht nur um die Stadt München selbst, sondern um den Großraum München. Ich werbe daher um Verständnis für das Erholungsbedürfnis der „Münchner*innen“ im schönen Alpenvorland – eines Großraums, der selbst unter hohem Wachstum und Zuzugsdruck steht. Für mich ist aber ganz klar, dass sich Ausflügler gegenüber den Bewohner*innen und der Natur rücksichtsvoll verhalten müssen. Es muss mehr gegenseitige Rücksichtnahme geben, dazu reicht es oft schon, sich in die Lage des anderen zu vesetzen. Denn die Situation verbessert sich nur, wenn beide Seiten Verständnis füreinander aufbringen. Der heutige Termnin war wichtig, um dieses Miteinander zu betonen und gemeinsam an Lösungen zu arbeiten.“

TOM-Präsident und Landtagsabgeordneter Klaus Stöttner: „Wir vom Tourismus Oberbayern München arbeiten aktiv an Strategien zur Besucherlenkung und zum Erhalt und Ausbau der Tourismusakzeptanz in ganz Oberbayern. Der neue Ausflugsticker Bayern, Vernetzung der Ranger, das Aufzeigen von Lösungen im Parkraum-Management mit Besucherstromerfassung, aber auch Senibilisierung und Akzeptanzkampagnen sind nur eine Projekt-Beispiele, in denen wir gemeinsam mit unseren Tourismusregionen arbeiten. Wir brauchen smarte, agile Lösungen, die wir nur gemeinsam und im Verbund aller oberbayerischen Regionen auf den Weg bringen können.“

Landtagspräsidentin und Stimmkreisabgeordnete Ilse Aigner: „Das Land braucht die Stadt und die Stadt das Land. Alle profitieren voneinander. Deshalb wünsche ich mir ein gutes Miteinander. Das gelingt uns nur, wenn wir aufeinander Rücksicht nehmen. Rücksicht entsteht aus Verständnis füreinander. Dieses Gespräch und die Projektgruppe sind eine solide Grundlage dafür.“

Erste konkrete Lösungsansätze wurden bereits am Beispiel Landkreis Miesbach diskutiert: Hier sind seit Weihnachten 20 Ranger unterwegs, die an Wanderparkplätzen und am Berg die Bedeutung der Schutzgebiete und das richtige Verhalten im alpinen Gelände erklären. Die Resonanz auf die Einsätze ist durchweg positiv. Darüber hinaus ist ein Projekt zur Verkehrslenkung mit Echtzeitdaten in Arbeit, bei dem Verkehrsströme gemessen und beispielsweise Staus schon frühzeitig bekannt gegeben werden. Obendrein soll es eine überregionale Informationskampagne geben, die Verständnis schafft für die vielen Bedürfnisse, die an der Naturnutzung hängen.

Auch die von der MVV GmbH entwickelte Idee des Einsatzes von sog. Freizeit-Express- / Pendelbussen wurde diskutiert: ein Ansatz, mit dem die Nachfrage gebündelt werden soll und so die Region vom Verkehr entlastet werden kann. Langfristig muss der Freizeitverkehr gänzlich neu stukturiert werden, da die Verkehrsbelastung mitunter das dringendste Problem vor Ort ist. Dazu muss die Bus- und Bahnnutzung vereinfacht werden und die entsprechende Infrastruktur ausgebaut werden.

Eine eigene Task Force soll sich künftig darum kümmern, weitere Lösungsansätze zu entwickeln und die bereits bestehenden Projekte zu bündeln. Die Task Force besteht aus den Verbänden Tourismus Oberbayern-München (TOM) und Tourismus-Initiative München (TIM) sowie der Europäischen Metropolregion München (EMM) unter Einbeziehung aller relevanter refionaler Vertreter, um die Ideen und Konzepte überregional zwischen Stadt und Apenlandkreisen zu vernetzen.

 

Förderverein und Zusammenschluss von touristischen Leistungsträgern Münchens zur aktiven Mitgestaltung der touristischen Vermarktung.

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