Große Klassiker und kleine Schmuckstücke
Kunstbegeisterte können sich auch in diesem Jahr auf Zugang zu allseits bekannten Meisterwerken freuen. Das Lenbachhaus und die Villa Stuck, das Museum Fünf Kontinente sowie die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen mit Alter Pinakothek, Pinakothek der Moderne, Museum Brandhorst und Sammlung Schack sind nur einige der etablierten Münchner Museen, die erneut dabei sind. Daneben warten auch kleinere Häuser mit besonderen Entdeckungen auf: In der Galerie WELTRAUM führt Falk v. Schönfels in das „Fluctibus-Doodleversum“ mit elektronischer Sound-Installation ein, das Keramikatelier im Herbergenhof lässt mit „Re: Rococo“ das Rokoko in Keramik neu entstehen. Die Magda Bittner-Simmet Stiftung präsentiert den Nachlass der Münchner Malerin in ihrem historischen Atelierhaus am Schwabinger Bach. Am Lenbachplatz gibt die Sammlung Goetz /Schaufenster Einblick in das vielseitige Werk des US-amerikanischen Künstlers Sterling Ruby.
Wo Kunst auf Leben trifft
Am stärksten ist eine Veranstaltung dort, wo ungewöhnliche Formate neue Blickwinkel eröffnen: Das Literaturhaus München entführt mit „IMAGINARIUM“ in eine fantasievolle Welt zwischen Buchseiten, Puppentheater und Zauberei. Kunst und Alltag hingegen verbindet das Hotel Mariandl mit „ZIMMER FREI“: Die Zimmer werden zu Ausstellungsorten internationaler Künstler, während der Hotelbetrieb nebenan weiterläuft. Einen neuen Blick auf die unterschiedlichen Stadtteile und sozialen Realitäten eröffnet der Fotograf Johnny Miller mit seinen eindrucksvollen Luftaufnahmen in der Ausstellung „Unequal Scenes“ im Amerikahaus. Ein allzu reales Thema greifen das HPNM und GEDOKmuc in der Herz Jesu Kirche auf. In „Memento Mori – Memento Cura“ beleuchten sie weibliche Perspektiven auf Hospizarbeit und das Lebensende. Neben dem Eintauchen ist auch eigenes Mitmachen gefragt. Beim Zeichenmarathon der Akthof Studio School of Art können Live-Modelle selbst skizziert werden, im Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke lassen sich die Abgüsse ab Mitternacht mit Handschuhen ertasten. Bei „Moving Materials“ wird das MaximiliansForum zur offenen Werkstatt: Für „Aufbau Umbau Abbau Aufbau …“ sammeln Vincent Mitzev und Valio Tchenkov Objekte aus dem Stadtraum, verändern und setzen sie neu zusammen. Gemeinsam mit den Gästen entsteht daraus eine kollektive Materialkomposition.
Die vorgestellten Programmpunkte sind nur einige der Stationen auf der nächtlichen Entdeckungsreise, zu der unser MVG-Schaffner einlädt. Das vollständige Programm der Langen Nacht ist ab sofort auf der Veranstaltungswebsite verfügbar. Weitere Updates und Details gibt es auf Instagram, Facebook und TikTok.

Unser herzlicher Dank gilt allen engagierten Partnern, insbesondere der Münchner Verkehrsgesellschaft für die Bereitstellung der Shuttlebusse sowie unseren Unterstützern, dem Europäischen Patentamt und Crelux – a WuXi AppTec Company.
