Pressemeldungen

Münchner Kultur GmbH: Die 27. Lange Nacht der Münchner Museen München

09. September 2026,
Kategorie Pressemitteilung

Nächster Halt: Die 27. Lange Nacht der Münchner Museen München, 08.09.2026 – Der Schaffner winkt herbei, die Türen stehen offen und München steigt ein: Am Samstag, 17. Oktober, lädt die 27. Lange Nacht der Münchner Museen dazu ein, die Stadt einmal ganz anders zu erleben. Von 18 Uhr bis 1 Uhr sind mehr als 100 Museen, Galerien und besondere Orte geöffnet und bringen die ganze Stadt eine Nacht lang in Bewegung. Alle Programmdetails sind ab sofort online verfügbar.

Tickets kosten 20 € und sind unter muenchenticket.de (zzgl. System- und Vorverkaufsgebühren) sowie bei den beteiligten Partnern erhältlich. Sie berechtigen zum Eintritt in alle teilnehmenden Häuser. Für Familien beginnt die Lange Nacht bereits um 14 Uhr mit einem Kinderprogramm aus spannenden Führungen, Workshops und kreativen Angeboten. Sechs Shuttlebuslinien der MVG verbinden zudem die Veranstaltungsorte und ermöglichen es den Gästen, unabhängig von Entfernungen ihre ganz individuelle Tour durch die Lange Nacht zusammenzustellen.

Motorenwerke und Technikwelten

In dem diesjährigen Veranstaltungsmotiv winkt ein Schaffner aus einer historischen Tram und lädt zum Einsteigen ein. Zu bestaunen ist diese im MVG Museum, das 150 Jahre Tram München feiert. Aber auch sonst hat die Lange Nacht verkehrsmäßig Fahrt aufgenommen: mit Oldtimerbussen des Omnibus-Clubs München, privaten historischen Fahrzeugen des Rollenden Museums und 50 Jahren BMW 6er-Serie im BMW Museum. Im Deutschen Museum Verkehrszentrum wird Mobilität rundum erlebbar, und auch die Anbindung zum Luftraum ist nicht ausgeschlossen: Geschichte und Zukunft der Luftfahrt gibt es im MTU-Museum der MTU Aero Engines zu entdecken. Abseits von Straße und Schiene warten weitere technische Wunder: Die Führung „Elektrische Stadt“ von Stattreisen München führt zu den frühen Schauplätzen der Münchner Stromversorgung und Crelux – a WuXi AppTec Company gibt im Deutschen Museum Einblicke in die frühe Medikamentenentwicklung. Mit den Wissenschaftlern des TUM Center for Culture and Arts können auch Kinder Roboter bauen und Künstliche Intelligenz spielerisch entdecken.

 

Große Klassiker und kleine Schmuckstücke

Kunstbegeisterte können sich auch in diesem Jahr auf Zugang zu allseits bekannten Meisterwerken freuen. Das Lenbachhaus und die Villa Stuck, das Museum Fünf Kontinente sowie die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen mit Alter Pinakothek, Pinakothek der Moderne, Museum Brandhorst und Sammlung Schack sind nur einige der etablierten Münchner Museen, die erneut dabei sind. Daneben warten auch kleinere Häuser mit besonderen Entdeckungen auf: In der Galerie WELTRAUM führt Falk v. Schönfels in das „Fluctibus-Doodleversum“ mit elektronischer Sound-Installation ein, das Keramikatelier im Herbergenhof lässt mit „Re: Rococo“ das Rokoko in Keramik neu entstehen. Die Magda Bittner-Simmet Stiftung präsentiert den Nachlass der Münchner Malerin in ihrem historischen Atelierhaus am Schwabinger Bach. Am Lenbachplatz gibt die Sammlung Goetz /Schaufenster Einblick in das vielseitige Werk des US-amerikanischen Künstlers Sterling Ruby. 

Wo Kunst auf Leben trifft

Am stärksten ist eine Veranstaltung dort, wo ungewöhnliche Formate neue Blickwinkel eröffnen: Das Literaturhaus München entführt mit „IMAGINARIUM“ in eine fantasievolle Welt zwischen Buchseiten, Puppentheater und Zauberei. Kunst und Alltag hingegen verbindet das Hotel Mariandl mit „ZIMMER FREI“: Die Zimmer werden zu Ausstellungsorten internationaler Künstler, während der Hotelbetrieb nebenan weiterläuft. Einen neuen Blick auf die unterschiedlichen Stadtteile und sozialen Realitäten eröffnet der Fotograf Johnny Miller mit seinen eindrucksvollen Luftaufnahmen in der Ausstellung „Unequal Scenes“ im Amerikahaus. Ein allzu reales Thema greifen das HPNM und GEDOKmuc in der Herz Jesu Kirche auf. In „Memento Mori – Memento Cura“ beleuchten sie weibliche Perspektiven auf Hospizarbeit und das Lebensende. Neben dem Eintauchen ist auch eigenes Mitmachen gefragt. Beim Zeichenmarathon der Akthof Studio School of Art können Live-Modelle selbst skizziert werden, im Museum für Abgüsse Klassischer Bildwerke lassen sich die Abgüsse ab Mitternacht mit Handschuhen ertasten. Bei „Moving Materials“ wird das MaximiliansForum zur offenen Werkstatt: Für „Aufbau Umbau Abbau Aufbau …“ sammeln Vincent Mitzev und Valio Tchenkov Objekte aus dem Stadtraum, verändern und setzen sie neu zusammen. Gemeinsam mit den Gästen entsteht daraus eine kollektive Materialkomposition.

Die vorgestellten Programmpunkte sind nur einige der Stationen auf der nächtlichen Entdeckungsreise, zu der unser MVG-Schaffner einlädt. Das vollständige Programm der Langen Nacht ist ab sofort auf der Veranstaltungswebsite verfügbar. Weitere Updates und Details gibt es auf Instagram, Facebook und TikTok.

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Unser herzlicher Dank gilt allen engagierten Partnern, insbesondere der Münchner Verkehrsgesellschaft für die Bereitstellung der Shuttlebusse sowie unseren Unterstützern, dem Europäischen Patentamt und Crelux – a WuXi AppTec Company.

Förderverein und Zusammenschluss von touristischen Leistungsträgern Münchens zur aktiven Mitgestaltung der touristischen Vermarktung.

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